Jahrelang gab es Streit um Nutzen und Kosten. Jetzt geht es mit dem Neubau los. Aber erst muss eine Fahrspur der Potsdamer Straße verlegt werden.

An der Neuen Nationalgalerie stehen noch immer Zäune und Gerüste, da geht es auf dem Gelände daneben gleich mit der nächsten Baustelle los. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gab den Start des Baus des Museum des 20. Jahrhunderts bekannt. Lange war um den Bau gestritten worden, die Kosten stiegen immer weiter, nun geht der Bau endlich los. Um alles für den Bau vorzubereiten muss allerdings noch einiges erledigt werden, unter anderem muss die Fahrbahn am Gelände genauso verlegt werden wie eine Bushaltestelle. Dann kann es losgehen mit dem Bau, der planmäßig 2026 fertiggestellt werden soll. Wenn alles klappt, wächst die Zahl der Standorte der Nationalgalerie Berlin auf sieben. Neben dem Museum des 20. Jahrhunderts sind die bisherigen Standorte die Alte und Neue Nationalgalerie, der Hamburger Bahnhof, die Friedrichswerdersche Kirche, das Museum Berggruen und die Sammlung Scharf-Gerstenberg.

Von Nicola Kuhn | Erschienen am 19.11.2020 auf tagesspiegel.de | Link zum Artikel

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