"Würzburg. Der erste Akt der Generalsanierung des Mainfranken Theaters steht jetzt nicht mehr nur auf dem Spielplan, sondern er hat bereits deutlich sichtbar begonnen."

Wie die Sanierung einer Kulturimmobilie foranschreitet zeigt anschaulich der Artikel von Karl-Georg Rötter in der Main Post. Neben der Wiederverwendung imposanter Türen oder dekorativer Elemente sind auch Absprachen mit dem Architekten zu klären. Im Fall von Würzburg wurde mit den Erben des Theaterarchitekten Hans-Joachim Budeit eine Lösung gefunden. Im Neubau soll auf ihn und sein Werk verwiesen werden. Zur Zwischennutzung wurden die Theaterkassen in einen anderen Part des Gebäudes umverlegt. Eine solche Sanierung zeigt mitunter nicht nur unerfreuliche Funde die zu einer Bauzeitverlängerung bzw. einer Kostenerhöhung führen können. Auch überraschende Funde wie im Fall von Würzburg "Kanäle und ein Kellerraum [...] von deren Existenz niemand etwas wusste und die auch in keinen Plänen eingezeichnet waren" kommen vor.

von Karl-Georg Rötter | erschienen am 08.08.18 in der Main Post Link zum Artikel

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