Die Sanierung des Freilichtmuseums in Schwerin-Mueß kann weitergehen. Mit zusätzlichen Fördermitteln in Höhe von 3,56 Millionen Euro erhält das Museum einen wichtigen finanziellen Impuls für die Fortsetzung der Bauarbeiten.
Die Fördermittel fließen in den zweiten Bauabschnitt der Sanierung, der insgesamt ein Volumen von 4,45 Millionen Euro umfasst. Im Mittelpunkt steht der Neubau des ehemaligen Kälberstalls, der künftig als modernes Seminarzentrum genutzt werden soll. Damit erhält das Freilichtmuseum zusätzliche Räumlichkeiten für Bildungsangebote, Veranstaltungen und die Vermittlung regionaler Kulturgeschichte.
Neben dem neuen Seminarzentrum umfasst der Bauabschnitt auch die Neugestaltung verschiedener Freiflächen auf dem Museumsgelände. Ziel der Maßnahmen ist es, das Freilichtmuseum insgesamt besser zugänglich und attraktiver für Besucherinnen und Besucher zu machen. Die bauliche Weiterentwicklung ist Teil eines langfristigen Konzepts zur Renovierung, zum Umbau und zur Erweiterung des Museumsstandorts.
Die aktuellen Arbeiten ergänzen bereits angestoßene Maßnahmen auf dem weitläufigen Museumsgelände. Dazu gehören unter anderem ein neues Eingangsgebäude, die Weiterentwicklung der Außenanlagen sowie die bessere Anbindung des Museums an den Schweriner See. Auch ein Seepavillon soll künftig als Verbindung zwischen dem Museumsgelände und dem See dienen. Damit wird nicht nur die Museumsinfrastruktur modernisiert, sondern auch die touristische Nutzung des Standorts weiterentwickelt.
Das Projekt zeigt, wie die schrittweise Sanierung einer historischen Museumsanlage mit einer zeitgemäßen Weiterentwicklung der Besucher- und Bildungsangebote verbunden werden kann. Durch die Kombination aus denkmalgerechter Bestandserhaltung, neuen Funktionsgebäuden und einer attraktiveren Gestaltung der Außenbereiche soll das Freilichtmuseum Mueß langfristig als bedeutender Kultur- und Bildungsort in Schwerin gestärkt werden.
erschienen am 12.08.2026 auf nordkurier.de

