Pressespiegel

Kosten-Explosion beim Neubau der Komischen Oper

Gar nicht komisch: Sanierung, Umbau und Erweiterung des Opernhauses an der Behrenstraße (Mitte) werden schon wieder teurer. Die neue Kostenschätzung für die Komische Oper liegt nach B.Z.-Informationen bei 477,9 Millionen Euro – das ist ein Plus von 40,5 Millionen Euro innerhalb von nur neun Monaten!

Seit einer Woche ist die Komische Oper nun geschlossen, für mindestens sechs Jahre geht es ins Schillertheater. Die Kosten laufen dabei schon seit längerem nicht mehr nach Plan, im September erhöhten sie sich von 227 auf 437 Millionen, nun werden es noch einmal knapp vierzig Millionen mehr.

Das liegt wie schon im September vor allem an höheren Baupreisen, damals wurden auch teurere Bühnentechnik und konkretere Pläne als Gründe genannt. Und ob es bei der jetzigen Summe bliebt, ist unklar, denn erst jetzt nach dem Auszug können die bauvorbereitenden Arbeiten beginnen und etwa die Gebäudesubstanz untersucht werden.

Von Hildrun Bruns | Erschienen am 19.06.2023 auf bz-berlin.de

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