Seit dem Abriss im Jahr 2018 ist die traditionsreiche Komödie am Kurfürstendamm auf wechselnde Spielstätten angewiesen, während sie auf den Abschluss ihres Neubaus wartet. In diesem Jahr stehen erneut Premieren an, jedoch in einer neuen Übergangsquartier: dem Ernst-Reuter-Saal in Berlin-Reinickendorf.
Rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen sind die Arbeiten zum Rückbau und zur Schadstoffsanierung des Stadttheaters im Bernlochnerkomplex nach rund sechs Monaten abgeschlossen worden.
In Mannheim spitzt sich die Lage bei der Finanzierung der Nationaltheater-Sanierung zu. Die Stadt sucht nach einem Ausweg, denn Mitte nächsten Jahres ist das Geld alle.
Wenig geht voran auf den bayerischen Theaterbaustellen, trotz hoher Kosten und vollmundiger Absichten. Kaum ein Zeitplan wird eingehalten, Architekturbüros wechseln, Projekte werden aufgeschoben, Schuldzuweisungen weitergereicht. Nur ein Blick über die Grenze nach Österreich verspricht Trost.
Am Donnerstag stimmte die Stadtverordnetenversammlung im Römer mit großer Mehrheit für die Rahmenvereinbarung zur Kulturmeile. Damit wird es einen Neubau des Schauspiels geben.
Angesichts der weltweiten Krisen steigen die Kosten gerade auch im Bausektor kontinuierlich. Die Kulturbranche trifft das hart, denn der Sanierungsstau bei Kulturhäusern im Land ist groß. Auch das Nationaltheater Mannheim hat im Zug seiner Sanierung mit zahlreichen Hindernissen zu kämpfen.
Zehn Erfurter Bürgerinnen und Bürger wollten im Jahr 2016 die dauerhafte Schließung des ehemaligen Schauspielhauses der Stadt nicht hinnehmen. Sie gründeten eine Kulturgenossenschaft, die inzwischen von mehr als 1.000 Einzelpersonen, Vereinen und Firmen getragen wird.
Seit der Gemeinderat 2020 für die Generalsanierung des Nationaltheater-Spielhauses am Goetheplatz 247,08 Millionen Euro genehmigt hat, sind zahlreiche weltweite Krisen aufgetreten, die sich auch auf die Baumaßnahme und die Kostenentwicklung des Großprojekts am Goetheplatz ausgewirkt haben. Aktuell wird bis zum Ende der Generalsanierung eine Kostensteigerung von 25 Prozent prognostiziert. Sie…
Die Sanierung am Otfried-Müller-Haus, der Spielstätte des Jungen Theaters Göttingen (JT) in der Hospitalstraße 6, geht in die nächste Phase. Am Montag, 2. Dezember 2024, finden abschließende Erkundungsarbeiten zu Gründungen und Fußbodenaufbauten im Gebäude statt. Diese Voruntersuchungen sollen im Vorfeld eine noch höhere Planungs- und Kostensicherheit bei der Sanierung bieten.


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